Meisterhafte Filmkunst

Gestern 20.30 Uhr. Kaputt und Glotze an. Und gleich zwei Meisterwerke der amerikanischen Serienkunst gesehen. Wobei das ironisch gemeint ist. Da ziehen sich einem die Schuhe aus: In “Primeval” tollen sich überzeichnete Charaktere durch Raum und Zeit, jagen grottig schlecht animierte Urzeitwesen und schütten den Zuschauer bei jeder Gelegenheit mit eimerweise Pathos zu. Beim dritten mit orchestraler Musik unterlegten “IchliebeDichdochlassmichfallenDuschaffstes” und “NeeeeiinnDoochhwirhabensieRättättättättät” habe ich dann entnervt umgeschalten.

Aber auch nur, um danach wieder auf demselben Kanal zu landen. Hier kam gerade der Vorspann der nächsten Serie; dieser erinnerte ein wenig an Weeds oder Desperate Housewives. Also mal reinschauen, bei “EuReka”. Es wäre besser gewesen aus der Serie einen Effekt-Teaser zu machen. Denn diese sehen gut aus, die Schauspieler dagegen… Nunja, da wirken die Holzpüppchen aus der Augsburger Puppenkiste menschlicher. Gestelzte Dialoge, Stock-im-Gesäß-Gehabe und eine Ausstrahlung wie Straßenbelag.

Dann doch lieber das zeitgleich laufende “Damages”. Hier sind die Akteure wenigstens glaubwürdig. Weitergeschalten habe ich trotzdem ;-)

Ein Kommentar to “Meisterhafte Filmkunst”


  1. Schlimm, auf jeden Fall sehr schlimm aber lange noch nicht an die Grausamkeit, ja die seelische Marter einer Gallileo Mystery Folge heranreichend. Wer sich selbst mal bestrafen will, weil er besipielsweise seine Freundin betrogen oder ein paar Milliönchen Firmengelder veruntreut hat, sollte auf jeden Fall einschalten wenn Ei-Män Abdulla zur kompetent nachrechergierten Geheimnissaufdeckerei anrückt.


Auch was zu sagen?