Balg nicht Blag!
Was mich in letzter Zeit auf die Palme bringt, ist die zunehmende Bezeichnung von Blag für ein Kind in Belletristik, Blogs, Zeitungen, Zeitschriften… Leute! Es heißt Balg. Blag ist Ruhrpott. Und klingt nur gut, wenn man es auch so in diesem ureigenen >>> Dialekt ausspricht. Spricht! Nicht schreibt! Wer diesem Dialekt nicht mächtig ist oder einen Roman schreibt, dessen Handlung sich außerhalb des Ruhrpottes abspielt (>>> zum Beispiel in Berlin, nicht wahr Herr Zelik?), der sollte es einfach lassen. Ist einfach nur peinlich.
21. Juli 2008 um 10:03
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28. August 2008 um 06:39
Es gibt beide Begriffe, Balg und Blag…
so z.B. in der Ruhrgebietsversion von Max und Moritz: “Max und Moritz, diese Blagen, wolln dat Federvieh am Kragen…”
Blagen ist hier durchaus gängig. Im Gegensatz zu Bälger. Das sagt hier kaum einer.